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EINFÜHRUNG


I m 14. Jahrhundert war das Grand Courtoiseau ein Fort. Erst am Ende des 17. Jahrhunderts gestaltete es Alfred Dupré de Saint Maur in ein Herrenhaus um. Das Grand Courtoiseau gehörte vielen berühmten Besitzern, unter anderem zum Beispiel Jean-Baptiste Augustin, der Miniaturmaler Napoléons I. und Ludwigs XVIII. Später gehörte das Herrenhaus Augustin Cornu de la Fontaine de Coincy, ein berühmter Reisender und Naturforscher, der 1880 im Grand Courtoiseau einen Wintergarten und ein Gewächshaus bauen lässt. Danach gehörte der Herrensitz dem Abgeordneten Alfred-Léon Girault-Richard und später dem französischen Schriftsteller Hervé Bazin. Im Laufe der Zeit wurde das Grand Courtoiseau von mehreren Politikern, Künstlern und Schriftstellern besichtigt.

E rst im Jahr 1991 fängt die Wiederherstellung der Gärten an. Die Dokumente wurden leider während des 2. Weltkriegs verbrannt, aber es war bekannt, dass die Einwohner des Herrenhauses dank ihrer zahlreichen Gärten (Gemüse-, Obst- und Ziergärten) in Autarkie gelebt haben. Man hat sich bemüht, den Geist dieser Epoche wieder einzufangen. Auf den ehemaligen Wassergräben und den großen Plätzen wurden neue Gärten erschaffen, die jeweils ihren eigenen Stil haben, aber alle durch einen roten Faden miteinander verbunden sind: Ruhe, Düfte und das Murmeln des Wassers begleiten den Besucher bei seinem Spaziergang durch diese Gärten, die im Einklang mit der Natur gepflegt werden.